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Mail-Filter

Allow-/Block-Listen für Sender — clusterweit oder pro Domain. Wenn die Detection-Engine fälschlich blockt oder ein bekannt-böser Sender durchrutscht, sind hier die Override-Regeln.

Tabelle

Pro Eintrag:

  • Scopeglobal (clusterweit) oder eine spezifische Empfänger-Domain
  • Sender — Adresse (info@example.com) oder Domain (@example.com) oder Pattern
  • Actionallow (immer durchlassen, auch bei hohem Score) oder block (immer 5xx-rejecten)
  • Content — optionaler Body-Pattern-Filter (regex)
  • Direction — Inbound, Outbound oder beide

Aktionen

  • Plus — neuen Filter anlegen. Form-Felder: Scope, Sender-Pattern, Action, optional Content-Pattern.
  • Edit — bestehenden Filter bearbeiten
  • Delete — Filter entfernen

Reihenfolge

Filter werden in Reihenfolge ihrer Erstellung ausgewertet — der erste Match gewinnt. Allow-Filter haben Vorrang vor Block-Filtern wenn beide matchen.

Anwendungsfälle

  • Geschäftspartner whitelisten@partner.example.com → allow damit deren Mails auch bei kurzfristigen Reputation-Issues durchkommen
  • Bekannten Spammer blockieren@news.spammydomain.tld → block clusterweit
  • Pro Mandant differenzieren — Mandant A whitelistet seinen Steuerberater, Mandant B blockiert eine Konkurrenz-Domain. Listen sind voneinander unabhängig.

Sicherheits-Hinweis

Allow-Filter umgehen alle Detection-Layer — auch RBL-Hits, Phishing-Pattern und Sandbox-Verdicts. Setzen Sie Allow nur für absolut vertraute Sender.

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